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Überraschungen beim Neujahrsempfang

Saarpfälzischer Kreisverband der LINKEN mit Zukunftsvisionen

11.02.2024

  • Die Firma Holunder begleitete den Abend musikalisch
  • Der 64-Jährige Erbacher Bruno Leiner wird sich zur Wahl des Oberbürgermeisters für die Universitäts- und Kreisstadt Homburg stellen
  • Barbara Spaniol wird für den saarpfälzischen Kreisverband der LINKEN als Kandidatin für das Amt der Landrätin kandidieren

Der Saarpfälzische Kreisverband der LINKEN hatte zu seinem Neujahrsempfang im Homburger Saalbau geladen, der sehr gut besucht war. Zahlreiche Freunde und interessierte Mitbürger:innen waren der Einladung gerne gefolgt, um sich über die Vorhaben der Partei im Jahr 2024 zu informieren.

Mit Freude blickte die Fraktionsvorsitzende der LINKEN im Stadtrat Homburg Barbara Spaniol in den gut besuchten Saal im Homburger Saalbau und betonte: „Ich freue mich sehr, dass Sie alle gerne unserer Einladung gefolgt sind, und begrüße Sie recht herzlich zu einem informativen und interessanten Abend und freue mich auf nette Gespräche und regen Austausch nach dem offiziellen Teil!“ Spaniol begrüßte die Homburger Stadtspitze, Fraktionsmitglieder, Mitglieder der Ortsräte und des Stadtrates, sowie Parteifreunde aus Land und Bund. Hier zeigte sie sich besonders erfreut über den Besuch von Bundestagsabgeordneten Dietmar Bartsch, der in einer interessanten Rede über das bundespolitische Geschehen berichtete.

Doch zunächst nach Homburg und ins Saarland:

Barbara Spaniol griff in ihrer Ansprache wichtige Themen auf, die uns alle angehen und interessieren. So kritisieren die LINKEN die Situationen an den saarländischen Kliniken und Krankenhäusern. „Eine echte Bankrotterklärung für die Gesundheitspolitik im Land“ nannte Frau Spaniol die Weigerung einer finanziellen Unterstützung der Einrichtungen. Pflegepersonal muss mehr unterstützt werden und die Wichtigkeit der regionalen medizinischen Versorgung in Krankenhäusern muss sichergestellt werden. Auch Themen wie Kindergärten, Kitas, sowie die Betreuungsangebote von Kindern und Jugendlichen wurden angeschnitten und Spaniol erwähnte, dass hier vieles „auf Kante genäht wird“ und es dies dringend zu ändern gilt. Steigende Armut, Schaffung von Sozialwohnungen durch und mit einem saarländischen Wohnraumförderungsgesetz, die Situation der Industrie in Homburg und Umgebung sowie die Erweiterung des Outlet-Centers Zweibrücken, die durchaus kritisch gesehen wird, waren weitere Themen des Abends. Auch zur notwendigen Sanierung des Waldstadions gab es interessante Ausführungen der Parteivorsitzenden, ebenso zur fatalen finanziellen Lage des Tierheims Homburg, auch hier sollte sich dringend etwas aus Richtung der Kommunen im Saarpfalz-Kreis und vom Kreis selbst tun.

Der Bundestagsabgeordnete Dietmar Bartsch blickte auf die politische Situation in Deutschland:

„Es ist eine ausgesprochen schwierige Situation in Deutschland und in der Welt. Es gibt zu wenig Antworten auf viele Fragen und wir verstehen die Sorgen der Bürger:innen im Land. Die LINKEN wollen die Demokratie verteidigen und wir richten den Blick entschlossen nach vorne. Wir stellen uns eindeutig gegen Nazis und möchten Fuß fassen in Deutschland. 2024 wird das Jahr des Comebacks der LINKEN!“ Es gab auch Überraschungen an diesem Abend, denn im Gegensatz zur Vermutung vieler Anwesender wurde bekannt gegeben, dass Barbara Spaniol sich nicht zur Wahl der Oberbürgermeisterin stellen wird, sondern für den saarpfälzischen Kreisverband der LINKEN als Kandidatin für das Amt der Landrätin kandidieren wird. Als Kandidat zur Oberbürgermeisterwahl in Homburg wurde der 64-Jährige Erbacher Bruno Leiner vorgestellt, der als Installateur- und Heizungsbauer tätig ist, bislang noch nicht politisch in Erscheinung getreten ist und erst seit kurzem Mitglied der LINKEN Saarpfalz ist. Spaniol stellte ihn als sehr bodenständig, charmant und freundlich vor. Bruno Leiner stellte sich kurz vor und erläuterte seine Beweggründe, sich zur Wahl des Oberbürgermeisters zu stellen: „Ich bin Bruno Leiner, viele kennen mich und ich bin ein Bürger dieser Stadt. Ein waschechter Erbacher und durch meinen Beruf erfuhr ich von den Sorgen und Nöten der Bürger:innen unserer Stadt. Sie sind schon eine Herausforderung, die Themen, die uns alle betreffen, wie zum Beispiel Fachkräftemangel in den verschiedensten Bereichen. Auch Sportvereine, Freizeit, Altenpflege, Kultur, Barrierefreiheit und so weiter müssen intensiver gefördert werden. Das sind Aushängeschilder unserer Stadt, zugleich soziales Umfeld und Ausgleich für unsere Bürger:innen. Ich bereite mich darauf vor, mich der Aufgabe zu stellen und möchte die Menschen in unserer Stadt unterstützen, denn sie werden viel zu oft übersehen.“ Im Anschluss an den offiziellen Teil wurden noch angeregte Gespräche beim fröhlichen Zusammensein geführt. Für die musikalische Untermalung dieses sehr interessanten und informativen Abends sorgte die Firma Holunder.



Text und Bilder: se
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