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Stadtentwässerung präsentierte ihren Neubau

Feier zur Eröffnung des neuen Verwaltungsgebäudes

10.05.2026

  • Das Personal im neuen Gebäude der Stadtentwässerung darf sich über freundliche und ergonomisch gestaltete Arbeitsplätze freuen
  • Der Neubau der Stadtentwässerung von außen betrachtet
  • Oberbürgermeister Michael Forster und der Hausherr des neuen Gebäudes Martin Orschekowski (rechts)

Das neue Betriebsgebäude der Stadtentwässerung Homburg (SeH) ist nach einer rund einjährigen Bauzeit fertiggestellt. Modern und nachhaltig präsentierte sich der Neubau bei der offiziellen Einweihung an der Homburger Kläranlage. 

Nur wenige Monate nach dem Richtfest konnte jetzt auch die Einweihung des neuen Gebäudes der Stadtentwässerung Homburg gefeiert werden. Das alte Klärwärterhaus wurde komplett saniert und mit einem modernen Anbau ergänzt. Der barrierefreie Gebäudekomplex überzeugt jetzt nicht nur optisch, sondern schafft eine energieeffiziente und zukunftsorientierte Arbeitsumgebung. Unter der Stadtentwässerung Homburg (SeH) versteht man einen städtischen Betrieb, der sich um das gesamte Abwassersystem einer Stadt kümmert. Konkret bedeutet das: Sie plant, baut und betreibt Kanalisationen (Abwasserrohre unter der Erde), sorgt für die Reinigung von Abwasser in Kläranlagen, kümmert sich um Regenwasserableitung, also dass Straßen bei starkem Regen nicht überfluten und überwacht und wartet das Netz, damit es keine Verstopfungen oder Schäden gibt. Falls notwendig, ist man auch für Hochwasserschutzmaßnahmen zuständig. Einfach gesagt: Die Stadtentwässerung Homburg sorgt dafür, dass alles Wasser, das wir benutzen (Dusche, Toilette, Waschmaschine), sowie Regenwasser sicher abgeleitet und umweltgerecht gereinigt wird. Oberbürgermeister Michael Forster, SeH-Werkleiter Martin Orschekowski und zahlreiche Gäste aus Rat, Verwaltung sowie Vertreter der beteiligten Unternehmen nahmen die Einweihung zum Anlass, ein Projekt zu würdigen, das in vielerlei Hinsicht Vorbildcharakter besitzt. Bereits im April 2025 hatten die Bauarbeiten begonnen, nachdem die Planung im Rahmen einer Funktionalausschreibung im März 2024 in die Beauftragung des Generalübernehmers „Drei Tannen Haus GmbH“ mündete. Trotz einer mehrmonatigen Genehmigungsphase konnte das Gebäude planmäßig im April 2026 fertiggestellt werden. Kleinere Restarbeiten sowie die Gestaltung der Außenanlagen folgen im Sommer. „Auch wenn im Außenbereich noch letzte Arbeiten anstehen, wollten wir diesen Moment nutzen, um das Gebäude gemeinsam einzuweihen und der Öffentlichkeit zu zeigen, was hier entstanden ist“, erklärte Oberbürgermeister Michael Forster. „Das sanierte und erweiterte ehemalige Klärwärterhaus steht für einen neuen Weg, den wir als Stadt Homburg eingeschlagen haben – und es kann eine Blaupause dafür sein, wie wir künftig mit weiteren städtischen Gebäuden umgehen.“ OB Forster über die gewählte Bauweise und Projektstruktur: „Mit der Funktionalausschreibung und der Vergabe an einen Generalübernehmer haben wir Neuland betreten – und das mit Erfolg. Die reine Bauzeit von gut einem Jahr ist für öffentliche Bauprojekte ein bemerkenswertes Tempo.“ Der OB bedankte sich bei den politischen Gremien, den beteiligten Firmen und dem Team der Stadtentwässerung. Michael Forster: „Hier zeigt sich, welche Kompetenz wir vor Ort haben – und was möglich ist, wenn alle an einem Strang ziehen.“ Auch der Werkleiter Martin Orschekowski erklärte noch einmal, dass man im Vorfeld der Ausschreibung zunächst einmal konkret die Informationen zusammengetragen hatte, welche Anforderungen dieses öffentliche Gebäude erfüllen müsse. Ein Aspekt dabei: die Barrierefreiheit. Ferner betonte der Werkleiter die gemeinschaftliche Leistung: „Ein solches Projekt gelingt nur, wenn Vertrauen da ist – in das Team, in die Planung und in die Umsetzung. Dieses Vertrauen haben wir erfahren.“ Das Ergebnis ist ein Gebäudekomplex, der sich in drei Bereiche gliedert: das sanierte ehemalige Klärwärterhaus aus den 1950er-Jahren, ein zentraler Treppen- und Aufzugsbereich als eigener Brandabschnitt sowie ein moderner Neubau in CLT-Holzbauweise. Insgesamt entstanden rund 600 Quadratmeter für Büro- und Laborflächen, Sozialbereiche sowie spezielle Funktionsräume für den Kanalbetrieb. Großen Wert legte das Projektteam auf Nachhaltigkeit und Energieeffizienz. „Wir haben konsequent auf ökologische Materialien gesetzt – von der Holzbauweise über Zellulose-Dämmung bis hin zu langlebigen Fassadenlösungen“, so Orschekowski. „Gleichzeitig erfüllt das gesamte Gebäude energetisch einen Standard, der deutlich unter den heutigen Neubauanforderungen liegt.“ Wie sich bei einem späteren Rundgang durch den Neubau zeigte, wurden auch im Inneren neue Wege gegangen: flexible Arbeitsbereiche, moderne Raumkonzepte und Lösungen, die auf die Bedürfnisse der Mitarbeitenden zugeschnitten sind. „Unser Ziel war es, ein Arbeitsumfeld zu schaffen, in dem sich die Menschen wohlfühlen und gerne arbeiten – denn das ist heute ein entscheidender Faktor“, betonte Orschekowski bei der Führung durch das Gebäude. Ein weiterer wichtiger Aspekt: die starke regionale Beteiligung. „Ein Großteil der beteiligten Handwerksbetriebe kommt aus Homburg und dem Saarland“, so Orschekowski. „Das zeigt, welches Know-how hier vor Ort vorhanden ist.“ Beim Rundgang wurde deutlich, dass für das Personal freundliche und ergonomisch funktionelle Arbeitsplätze geschaffen wurden. Die Räume sind einladend hell, und wer möchte, kann sogar seinen Hund mit an den Arbeitsplatz bringen. Offensichtlich legt man in diesem Team großen Wert darauf, dass in einem angenehmen Arbeitsklima beste Arbeit geleistet wird. Oberbürgermeister Michael Forster: „Dieses Projekt zeigt, was möglich ist – und macht Mut für die kommenden Aufgaben.“

Weitere Informationen finden Sie unter https://stadtentwaesserung-homburg.de/. © Heinz Hollinger



Bilder: Heinz Hollinger
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