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OB Forster stellte Heizzentrale für das Sportzentrum vor

Dank an HPS, für Förderung und die beteiligten Partner / Moderne Anlage wichtiger Baustein auf dem Weg zur Gesamtsanierung

10.01.2026

  • Zur Präsentation der neuen Heizzentrale am Sportzentrum Erbach waren sehr viele Verantwortliche und beteiligte Firmen anwesend. Das Bild entstand vor der Verbund-Wärmepumpe, die aus drei einzelnen Anlagen besteht
  • Für die neue Anlage erhielt die HPS GmbH insgesamt Fördermittel in Höhe von 850.000 Euro
  • Die neue Heizzentrale am Sportzentrum Erbach wurde mit zahlreichen Beteiligten der Öffentlichkeit präsentiert.  Mit dabei waren Peter Fuchs (Stadtrat), Katarzyna Rizk (HPS), OB Michael Forster, Pascal Conigliaro (Stadtrat, MdL), BM Manfred Rippel, Sebasti

Die Homburger Parkhaus- und Stadtbusgesellschaft mbH (HPS) hat in den zurückliegenden Monaten eine neue Heizzentrale auf Basis einer Wärmepumpenverbundanlage am Sportzentrum Homburg-Erbach installiert. Die rund 1,5 Millionen Euro teure Investition wurde mit 850.000 Euro vom Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBSR) gefördert. Die Kreis- und Universitätsstadt Homburg hat sich mit 95.000 Euro an dem Projekt beteiligt.

Zunächst hatte Oberbürgermeister Forster bei der Vorstellung der neuen Heizzentrale im Sportzentrum Erbach die Anwesenden begrüßt, darunter auch Bürgermeister Manfred Rippel, den Sportbeauftragten Gerhard Wagner sowie aus dem Stadtrat MdL Pascal Conigliaro und Peter Fuchs, und sich bei allen Projektbeteiligten für die gute Zusammenarbeit bedankt. Besonders dankte der OB HPS-Geschäftsführer Ralf Weber für die Projektleitung sowie dessen Team, Prof. Franz Heinrich von der CFH GmbH auch als technischen Ideengeber sowie den zahlreichen ausführenden Firmen. Besonders dankbar zeigte sich der Verwaltungschef auch für die Bundesförderung des zukunftsweisenden Projektes aus dem Programm Sport, Jugend und Kultur (SJK) des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen in Berlin sowie die Begleitung durch Projektträger Jülich (PtJ) vom Forschungszentrum Jülich GmbH.

Oberbürgermeister Forster ging auch auf die Bedeutung des Sportzentrums Homburg-Erbach und die Instandhaltung bzw. Sanierung der Sportanlagen der Stadt sowie den notwendigen Erhalt der Infrastruktur ein. Zur neuen Heizungsanlage betonte er, dass die drei externen großen Wärmepumpen für die Wärmeversorgung und vier weitere, kleinere für Brauchwasser im Gebäude eine klimafreundliche und nachhaltige Investition darstellen, deren Effizienz nach Abschluss der Gesamtsanierung durch eine Photovoltaikanlage mit Speicher nochmals deutlich gesteigert werde.

In diesem Zusammenhang sagte Michael Forster: „Diese moderne Heizungsanlage ist der erste Schritt für die Gesamtsanierung des Sportzentrums in den kommenden Jahren.“ Er betonte, dass der Fortschritt der Sanierung nicht unbedingt kontinuierlich, sondern nach den verfügbaren Mitteln erfolgen werde. Er nannte einen Finanzbedarf in der Größenordnung von 15 bis 20 Millionen Euro.

HPS-Geschäftsführer Ralf Weber bedankte sich auch für die Teilnahme der Partnerfirmen an der Präsentation und sagte, dass er früher als Turner schon eine lange persönliche Verbindung zum Sportzentrum Erbach habe und es großer Zufall sein, dass er nun über die HPS und das Beteiligungsmanagement der Stadt beruflich mit dem Gebäude beschäftigt sei. Er lobte alle Beteiligten für den erfolgreichen Verlauf des Projektes und konnte berichten, dass 95 Prozent der Fördermittel sogar schon auf dem Konto eingegangen seien. 

Der Sportbeigeordnete Gerhard Wagner sagte, dass der Stadtrat vor elf Jahren die richtige Entscheidung getroffen habe, als das Sportzentrum an die HPS GmbH verkauft wurde. Nun sei die richtige Zeit, um die Sanierung anzugehen, da es jetzt die passenden Fördermittel gebe. 

Prof. Franz Heinrich erinnerte daran, dass er sich seit 2013/14 mit dem Projekt beschäftigt. Im Dezember 2024 habe die konkrete Umsetzung der neuen Heizzentrale begonnen, die nach weniger als einem Jahr abgeschlossen wurde. „Die voraussichtlich kältesten Wochen des Jahres im Januar und Februar werden zeigen, ob die Anlage entsprechend arbeitet“, sagte er.

Anschließend erläuterte er, dass es früher vier Heizkessel a 500 Watt im Sportzentrum gab und derzeit die drei Wärmepumpen mit je rund 100 Watt sowie einem Heizkessel als backup für das Gebäude ausreichen würden. Der theoretisch gerechnete Energiebedarf läge nach der Sanierung bei nur noch rund 250 Watt, so dass die Wärmepumpen dann ausreichend seien, erklärte Prof. Heinrich. Nach der Ertüchtigung des Dachs sei im Endausbau eine Photovoltaik-Anlage mit rund 530 KWp möglich, so dass etwa die Hälfte des selbsterzeugten Stroms sogar eingespeist oder an anderen Stellen genutzt werden könnte, gab der Fachmann einen optimistischen Ausblick. Er halte es im günstigen Fall für möglich, diese weiteren Maßnahmen bis zum Ende des Jahrzehnts zu realisieren, so Prof. Heinrich am Ende seiner Präsentation.

Das Sportzentrum Homburg-Erbach befindet sich in der Steinbachstraße 111A in 66424 Homburg. © Stadt HOM



Bilder: Jürgen Kruthoff
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