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Nachhaltiges Schulfest 2.0 am Johanneum

Ministerin Berg erfreute sich beim Rundgang am tollen Angebot

  • chulleiter Oliver Schales mit der Schu?lersprecherin Leni Grieser und Misterin Berg © Andreas Gingrich
  • Blumenverkauf aus dem Sillegarten am Schulfest mit Benjamin Horst, 7c © Andreas Gingrich
  • Treffpunkt Schulfest Johanneum © Andreas Gingrich

„Hurra, es regnet den ganzen Tag - das passt zu einem nachhaltigen Schulfest; die trockenen Böden brauchen Wasser!“ – so begrüßte Schulleiter Oliver Schales die Schulgemeinschaft zum Schulfest der Nachhaltigkeit am Johanneum. „Nicht nichts machen“ – so lautete auch diesmal die Vorgabe für das Schulfest am Johanneum in Zeiten der Pandemie und Energiekrise und so wurde demnach „mehr draußen als drinnen“ veranstaltet. In der Aula der Schule, dekoriert mit zwei riesigen Ahornbäumen und vitaminreichen Aronia-Sträuchern, präsentierte unter anderem der Schulimker Philipp Hörig aus der 5b seinen leckeren Honigjahrgang. Die „Baumschule Johanneum“ mit ihren 34 verschiedenen Baumsorten wurde auf einer großen Leinwand in einem von FÖJ-lerin Emely Kuntz erstellten Baumkataster gezeigt. „Glühwürmchen im Glas“ leuchteten und Insektenhotels warteten auf Gäste. Draußen wurde das kulinarische Konzept mit der „Grumbeersupp“ aus regionalen Kartoffeln, dem selbstgemachte Flammkuchen, den frisch gepressten Orangensäften aus dem Sille-Saftladen, der Biolimonade, den internationalen Tees oder auch dem Fairtrade-Kaffee, der übrigens seit Jahren auch im Lehrerzimmer getrunken wird, gefeiert. Ein europäisches Johanneum-Kochbuch, ein Riesenerfolg schon bei den Projekttagen vor den Sommerferien, war in wenigen Stunden ausverkauft. Ministerin Berg, verantwortlich für Klima, Umwelt und Verkehr, zeigte sich auf ihrem Rundgang über den Campus beeindruckt von den verschiedenen Schulgärten, der mikroplastikfreien Seife in Johanneumfarben, dem Lauf gegen den Strom(preis)und dem nachhaltigen Schulflohmarkt. Auch der Radwegeanschluss Johanneum an den Bliestal-Radweg wurde positiv besprochen, ebenso der Antrag für die „Biosphärenschule Johanneum“, damit das Johanneum den nachhaltigen Ansatz in direkter Nachbarschaft zur Biosphäre weiter mit Leben füllen kann.
Dreimal musste Schulleiter Schales abends den Schulgong leuten, bevor die letzten Gäste gingen und das Lehrerkollegium unter der Leitung der Schulfestkoordinatoren Manuela Göller und Christoph Kessler mit dem Abbau beginnen konnte. Das war aber dann auch schnell gemacht, denn das neue Schulfestkonzept sparte 75% Müll ein gegenüber den Vorgängermodellen. Der Erlös des Schulfestes fließt in „LED statt Neon“- für die Beleuchtung der Klassensäle und damit ist das Johanneum als christliche Schule seinem Ziel wieder ein Stückchen näher, nämlich: „Schöpfung bewahren!“



Text und Bilder: Andreas Gingrich
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