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Lang ersehnter Flohmarkt fand endlich statt

Homburg hat den größten Floh- und Antiquitätenmarkt Südwestdeutschlands

  • Ein zufriedenes Damen-Quartett an ihrem Stand

Am Samstag, dem 7. Mai 2022 fand nach der Corona-Pause endlich wieder der Homburger Flohmarkt statt. Rund um das Homburger Forum hatten viele Standbetreiber ihre Plätze teilweise am Vorabend, teilweise schon morgens in der Früh um 6 Uhr aufgebaut. Um 8 Uhr ging es dann flohmarkttypisch los und der offizielle Verkauf endete um 16 Uhr. Zum Leidwesen einiger Standbetreiber packten manche ihr Hab und Gut schon um zirka 14 Uhr zusammen und beeinträchtigten durch ihre Abfahrt auf dem vollen Flohmarkttreiben den Geschäftsbetrieb der noch bis 15 bzw. 16 Uhr verweilenden Verkäufer. So eine "Panik" steckt eben oft auch die anderen an - Sie kennen das vielleicht. Nichts, was sich an kommenden Flohmärkten nicht wieder einrenken würde, aber manch Eine*r meinte, es sei im Vergleich zu Flohmärkten vor Corona doch schon auffällig und eben auch störend gewesen. Angeboten wurden wie üblich die gesamte Palette des typischen Flohmarktwarensortiments, Antiquitäten und Kunsthandwerksgegenstände. Und hätten Sie gewusst, wie hoch zum Beispiel der Kilopreis für Lego derzeit steht? Nein? Also bei gut erhaltenen und sauber gewaschenen Bausteinen kann man aktuelles Lego für 13 bis 15 Euro pro Kilo ergattern, wie das Händlerpaar Katja & Ben zu verstehen gibt - je nach Lego-Themenfeld, wie Ninjago, Star Wars und so weiter. Im Gespräch mit einigen Händlern merkt man ihnen gleich an, wie sehr diese den Flohmarkt in den vergangenen Jahren vermissten; das sieht man auch an ihren glücklich strahlenden Gesichtern. Sascha, ein Retro-Händler mit vorwiegend Spielsachen und Videospiele aus den 80-er Jahren, begrüßt es seinerseits, dass der Homburger Flohmarkt endlich wieder stattfindet. Im Interview sagt er, es seien wieder ganz viele alte Bekannte da gewesen und hätten seinen Stand besucht (z.B. der "Amiga-Man") und man hätte das Gefühl, als wäre gar keine Pause gewesen.  "Toi, Toi, Toi für die nächsten Märkte!", verabschiedet er sich lachend von unserem Mann vor Ort. Ein anderer Händler, Hans Macher, sagt im Interview, dass er schon seit 25 Jahren hierher kommt um seinen "Trödel", wie er es selbst nennt, den Flohmarktbesuchern feilzubieten. Er empfindet den Flohmarkt und sein Publikum als sehr angenehm, betont er und es bereitet ihm in Homburg jede Menge Spaß. Etwas ironisch meint er weiter, es habe im Grunde die vergangenen Flohmärkte eigentlich immer geregnet; nur leider nicht heute! Er lacht schelmisch. Als alter Hase im Geschäft kommt er zumeist schon am Vortag bei seinem Standplatz an, baut auf und verbringt die Nacht hier, um sicherzugehen, dass ihm niemand aus Versehen oder Unkenntnis seine zugeteilte Flohmarktparzelle zubaut. Dies wäre in der Vergangenheit schon des Öfteren vorgekommen und es habe sich bewährt, dem einfach selbst vorbeugend entgegenzuwirken. Ein freundlicher Mensch, der als Hobby angibt, versilbertes Besteck gerne auf Hochglanz zu polieren und auch sonst außergewöhnliche Haushaltswaren mit einem gewissen Etwas im Angebot hat, denn "normal" findet er langweilig. Interessierte, die sich bereits frühzeitig einen Standplatz für kommende Flohmärkte sichern wollen, können dies unter dem Portal www.ticket-regional.de/homburg sowie bei der Tourist-Info am Kreisel in der Talstraße 57a tun. Sich ein bis zwei Wochen vor dem jeweiligen Flohmarkt hierüber anzumelden, sind wohl ein guter Richtwert, da es immer einen Platzvorverkauf gibt, der irgendwann endet (siehe Angaben im Portal). Des Weiteren werden die Flohmarkthändler im Rahmen der Daueraktion "Sauberer Flohmarkt" aufgerufen, sowohl Verpackungsmüll, als auch unverkaufte Ware (!) wieder mitzunehmen und zu Hause zu entsorgen. Die Flohmarktbesucher*innen werden gebeten, die Kundenparkplätze der umliegenden Geschäfte und private Parkflächen unbedingt freizulassen und andere öffentliche Parkplätze in der Innenstadt und in den Stadtrandbereichen zu nutzen.



Text und Bilder: Chris Ehrlich
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