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Großzügige Spende des CJD für Theaterpädagogik an der Uniklinik

Man unterstützt sich gegenseitig

Das CJD- Jugenddorf Homburg gGmbH, Berufsbildungswerk und Chancengeber für benachteiligte Jugendliche, zeigte aktuell eine beeindruckende Solidarität mit anderen Kindern in schwierigen Lebenssituationen durch die Übergabe einer Spende an die Kinderstation der Kinder- und Jugendpsychiatrie am Uniklinikum, deren theaterpädagogische Maßnahme in jedem Jahr 10.000 Euro Finanzbedarf hat, die komplett aus Spenden finanziert werden müssen, weil öffentliche wie medizinische Kostenträger solche Maßnahmen nicht finanzieren.

 

Seit zwanzig Jahren arbeitet der Theaterpädagoge Henning Leidinger wöchentlich mit den Patient*innen im Alter zwischen 6 und 13 Jahren, die wegen tiefgreifender Störungen des Verhaltens, der Aufmerksamkeits- oder Kontaktfähigkeit, wegen Depressionen, Angst-, Zwangs- oder Essstörungen stationär behandelt werden. Die Kinder lernen in der Theaterpädagogik Jonglieren, Balancieren, Seil- oder Zaubertricks. Viel wichtiger sind bei fast allen aber die beobachtbaren positiven Auswirkungen des Erfahrens ihrer eigenen Fähigkeiten auf ihr Selbstbewusstsein.

 

Finanziert wurde die Maßnahme für mehr als fünfzehn Jahre ausschließlich vom Verein Kinderhilfe e. V. Saar, seit 2016 sind zusätzliche Unterstützer vonnöten. Regelmäßige größere Zuschüsse kamen und kommen von der Projektgruppe Kinder und Jugendliche, Psychosoziale Projekte Saarpfalz (PSP) e. V. aus Homburg, und vom Blieskasteler Schutzengelverein e. V.. Ein beachtlicher Teil des finanziellen Bedarfs wird auch durch Einzelspenden gedeckt - wie in diesem Fall die der Jugendlichen und Betreuer*innen des CJD- Jugenddorfes, die jetzt schon zum zweiten Mal den Erlös ihrer Weihnachtskollekte der Theaterpädagogik der Kinderstation zugedacht haben.

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