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Fête de la Musique in Homburg

  • Ein Teil der Tanzgruppe SOUVENIR bei ihrer Ankunft am Frauenbüro, Scheffelplatz
  • Gitarrist Roland Merklein am CASH
  • Gitarrist Ronald Merklein am Eingang der Sparkassenhauptstelle

Auch in diesem Jahr beteiligte sich Homburg als Mitglied der Internationalen "Fête Company" traditionell am 21. Juni, dem "Tag der selbst gespielten Musik". An diesem Tag wird jedes Jahr simultan in verschiedenen Ländern, in großen und kleinen Städten, an vertrauten aber auch ungewöhnlichen Spielorten musiziert. 

Seinen Ursprung nahm das musikalische Sommerfest 1982 in Frankreich. Das Fest prägt inzwischen aber auch das Straßenbild in zahlreichen Städten bei uns in Deutschland. Die Homburger Kulturgesellschaft lud vorab Künstler dazu ein, sich dem Fest auf verschiedenen Plätzen in Homburgs Innenstadt anzuschließen. Die Veranstaltung war öffentlich zugänglich und fand daher ohne Eintrittsgeld statt. Eine Hutsammlung war jedoch erlaubt und wer wollte, konnte somit den Künstlern einen Obolus zukommen lassen. Unter freiem Himmel gastierten an jenem Dienstagnachmittag von 14:00 bis 19:00 Uhr diverse Freizeitkünstler verteilt auf verschiedenen Plätzen in der Innenstadt. Hierzu gehörte der Homburger Marktplatz, auf dem das Duo "Taylor meets friends", von 15:00 bis 17:00 Uhr Rock-, Pop- und Schlagersongs ab den 50-er Jahren zum Besten gab. Marina Morgan sang mit einer grandiosen Stimme zum Gitarrenspiel von Markus Schneider, der seit über 40 Jahren Musik macht und schon in Formationen spielte, wie "The Racers", "Banana B." und dem Trio "Springtime". Auf dem Ilmenauer Platz konnte man Folkloretanz zu Balkan-Musik bewundern. Die Bexbacher Tanzgruppe "Sedjanka" war hier zugegen, unterstützt durch die Fagotspielerin Susanne Hübner-Heß und den Akkordeonspieler Friedrich Metzger. Das bulgarische Wort "Sedjanka" bedeutet etwa soviel wie "Sitzung" oder "Treffen", wie Frau Baer, die Leiterin der Gruppe erläuterte. Früher war damit das Zusammenkommen der Dorfbewohner in der kalten Jahreszeit gemeint, wenn die Feldarbeit ruhte, Werkzeuge repariert wurden und man gemeinsam etwas kochte und aß. Wenn Männer dabei waren, wurde auch getanzt. Auf dem Christian-Weber-Platz griff Ronald Merklein fleißig in die Saiten seiner klassischen Gitarre und spielte, neben dem Eingang der Sparkassenhauptstelle situiert, diverse Stücke für sein Publikum am Homburger Cash. Da der 21. Juni ein gewöhnlicher Werktag war (Dienstag), kamen manche berufstätige Künstler und Tanzgruppen erst nach ihrem gewohnten Tagwerk und so bereicherte zum Beispiel die Tanzgruppe "Souvenir" auch erst nach 17:00 Uhr die Veranstaltung. Alles in allem war der Tag von eher beschaulichem Charakter, was den Publikumsandrang anging, was wohl dem Wochentag Dienstag geschuldet war. Im kommenden Jahr 2023 wird es ein Mittwoch sein - mal sehen, ob sich dann mehr tut in der Homburger Innenstadt.

 



Text und Bilder: Chris Ehrlich
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