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Erster Reparatur-Treff im Jahr 2022

Reparatur-Café in Erbach:

Am 2. Februar hieß es endlich wieder: „Reparieren statt wegwerfen“. Von 14 bis 17 Uhr trafen sich in der Lappentascher Straße 100, Gebäude 10a, in den Räumen der Ausbildungswerkstätten der AWO Interessierte sowie Reparatur-Helfer. Ehrenamtliche Reparateure versuchten in diesen drei Stunden diversen Gegenständen gemeinsam mit ihren Besitzern neues Leben einzuhauchen. Viel Know-How war am Start; dies sah man gleich beim Eintreffen, denn auf den Tischen, auf denen gearbeitet wurde, lagen allerlei Werkzeugkoffer, Spezialwerkzeug sowie Messgeräte. Neben verschiedenen interessierten Pressevertretern war auch Christine Becker, Homburgs 1. Beigeordnete sowie Elena Burgard, die Quartiersmanagerin in Erbach anwesend. Frau Becker erzählte im Gespräch mit der bagatelle, dass die Aktion im September 2018 von ihr ins Leben gerufen wurde. Damals noch begleitet durch Mitarbeiter der Stadt sowie Sebastian Rensch, dem damaligen Stadtteilmanager in Erbach. Die Aktion lief und läuft in Kooperation mit der Arbeiterwohlfahrt (AWO) und dem Sozialpädagogischen Netztwerk. Elena Burgard brachte nun zusätzlich das „foodsharing“ mit ins Projekt ein, was Frau Becker auch begrüßt. „foodsharing“ existiert in Homburg auch schon länger, wie Frau Burgard sagt. Ihr war es schon seit ihrem Studium bekannt; sie brachte sich damals selbst bei derlei Aktionen mit ein und stellte nun als Quartiersmanagerin die Verbindung her.

 

Es werden Lebensmittel gesammelt, weiter verteilt und vor der Mülltonne „gerettet“, wie sie sagt. Es sind Lebensmittel, die die Tafel, z.B. wegen abgelaufener Mindesthaltbarkeitsdaten nicht annehmen darf und die ansonsten weggeworfen würden. Sie betont, dass diese Lebensmittel bei „foodsharing“ für jeden Menschen zur Verfügung stehen – nicht nur für sozial schwächere Menschen.  Draußen auf dem Tisch an der „Kostbar“ im Vorraum neben der Anmeldung (siehe Bild) sind z.B. Päckchen mit Schokolade zu sehen, Kaffee, allerlei Gemüsesorten, Salat, Obst und sogar ein dutzend Schnittblumensträuße, die allesamt noch sehr frisch aussehen. Frau Burgard sagt weiter: „Jeder darf diese Lebensmittel haben. Das „foodsharing“ steht nicht in Konkurrenz zur Tafel. Jeder wird bedient, und dies ist der „Rest“, der immer noch sehr sehr ausreichend ist für alle, wie ich finde.“ Infos erhalten Interessierte unter: www.foodsharing.de. In den Räumlichkeiten der AWO gilt derzeit noch die „Maskenpflicht“ sowie „3G“; also jeder der Anwesenden musste nachweislich geimpft, getestet oder genesen sein. Pro Person kann ein defekter Gegenstand zur Reparatur mitgebracht werden. Die Reparatur erfolgt auf freiwilliger Spendenbasis. Angenommen werden (Klein-)Elektrogeräte wie beispielsweise Kaffeemaschinen, PC-Maus, Föhn, mechanische Gegenstände oder ähnliches, jedoch keine Tablets, Smartphones oder PCs. Es besteht auch die Möglichkeit, defekte Kleidungsstücke mitzubringen. Während der Wartezeit können sich die Besucher/innen an der Kaffee- und Kuchenbar bedienen. Quartiersmanagerin Elena Burgard freut sich auch, auf diese Weise mit den Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch zu kommen. Weiter Infos können Sie über die Quartiersmanagerin selbst beziehen: ElenaBurgard@homburg.de oder telefonisch unter 06841-9898587 sowie 06841-101485.

 

Fotos: Chris Ehrlich

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