Erinnern Sie sich noch?Diesmal: Rostropowitsch in Homburg10.05.2026„Erinnern Sie sich noch?“ – Diese Frage haben wir uns alle schon das eine oder andere Mal gestellt, wenn uns ein Bild, ein Geruch oder ein vertrautes Geräusch in die Vergangenheit zurückversetzt. Unsere neue Rubrik lädt dazu ein, genau das zu tun: in Erinnerungen schwelgen und gemeinsam mit uns einen Blick auf die Vergangenheit unserer Stadt werfen. Gelegentlich präsentieren wir Ihnen ein historisches Foto, das einen besonderen Moment aus der Geschichte unserer Stadt festhält. Es sind Bilder, die uns an prägende Ereignisse, kleine Alltagsgeschichten oder große Veränderungen erinnern, die die Stadt damals, und auch uns, geprägt haben. Manche Fotos mögen längst vergessene Geschichten erzählen, andere wiederum wecken lebendige Erinnerungen an vergangene Zeiten. Wir freuen uns darauf, mit Ihnen, liebe Leser, auf eine visuelle Zeitreise zu gehen. Sind Sie dabei? Dann lassen Sie uns gemeinsam in die Vergangenheit eintauchen und entdecken, was diese Bilder uns noch heute zu sagen haben. Der legendäre Cellist und Dirigent Mstislaw Rostropowitsch hinterließ auch in Homburg einen bleibenden Eindruck. Im Jahr 1983 gastierte der weltberühmte Musiker im Saalbau Homburg und begeisterte das Publikum im Rahmen der „Homburger Meisterkonzerte“ mit seiner außergewöhnlichen Ausdruckskraft und Virtuosität. Die „Homburger Meisterkonzerte“ haben eine lange Tradition und gehören seit über 50 Jahren zu den bedeutendsten Konzertreihen in der Region Saar-Pfalz. Sie sind bekannt dafür, internationale Stars der klassischen Musik sowie herausragende Kammerorchester in den Homburger Saalbau zu bringen. Die Reihe besteht seit Jahrzehnten und hat sich als feste Größe etabliert. Die „Homburger Meisterkonzerte“ werden als eine der renommiertesten Konzertreihen in Südwestdeutschland bezeichnet. Zu den auftretenden Künstlern gehörten neben Mstislaw Rostropowitsch namhafte Musiker wie Hélène Grimaud, Grigory Sokolov, Rudolf Buchbinder, Gautier Capuçon und Albrecht Mayer. Unter der Leitung von Markus Korselt wurden Neuerungen wie ein neues Corporate Design und zusätzliche Konzertformate eingeführt. Das damalige Gastspiel von Rostropowitsch in Homburg war eine echte Sensation! Der international sehr geschätzte Cellist ist übrigens im Jahr 2007 in Moskau verstorben. Sein einstiger Aufenthalt in Homburg wurde auch abseits der Bühne gewürdigt: Im einstigen City-Park Hotel wurde Rostropowitsch vom damaligen Homburger Verkehrsdirektor Hugo Breit herzlich empfangen. Diese Begegnung spiegelte die große Wertschätzung wider, die man dem Künstler entgegenbrachte. Das Gastspiel blieb vielen Musikliebhabern in lebhafter Erinnerung. Rostropowitschs Besuch war nicht nur ein kulturelles Highlight für Homburg, sondern auch ein besonderer Moment, der die Stadt für kurze Zeit mit der internationalen Musikwelt verband. Wir setzen die Reihe in lockerer Folge fort. © Heinz Hollinger Bilder: Archiv Hollingerzur Übersicht Sie möchten eine Werbeanzeige schalten?Rufen Sie uns gerne unter +49 (0) 68 41 / 61 40 5 an oder nutzen Sie unser Kontaktformular.BagatelleDie Homburger StadtzeitungSeit Oktober 2019 bieten wir Ihnen auch an, die Bagatelle online zu lesen. Klicken Sie einfach auf den unten stehenden Link, um dann kostenfrei die Bagatelle als PDF lesen zu können. Um künftig noch schneller und aktueller zu sein, werden wir auch online für Sie noch präsenter sein. Viel Spaß wünscht Ihnen das Team der Homburger Stadtzeitung! Online-Ausgabe
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