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Die Beeder Kerb

Die „Straußmääde“ hielten die Kerwetradition am Leben

09.10.2025

  • Ein Teil der Beeder „Straußmääde“ mit ihrem Kerweredner Kevin Keller
  • Sichtlich Freude am Kinderkarussell hatte offensichtlich dieser kleine Mats
  • Eine Gaudi war auch der Schießstand, der von den Erwachsenen gerne in Anspruch genommen wurde

In diesem Jahr fand die Beeder Kerb in einer ungewohnten Form statt. 14 „Straußmääde“, nur ein „Straußbub“ und ein Kerweredner boten einen Anblick, den man so bisher in Beeden nicht kannte. 

An jedem vierten Wochenende im September wird im Stadtteil Beeden die Kerb gefeiert. In diesem Jahr hielten die Mädels, unterstützt von den zwei Jungs, ( Kevin Keller und Tobias Türk) die jährliche Kerwetradition hoch. Für die Beeder Straußbubenvereinigung ist es immer wieder eine Verpflichtung die Beeder Kerwebräuche am Leben zu erhalten. Nur diesmal war es besonders schwierig, denn die ursprünglich vorgesehenen „Straußbuwe“ sind durchweg Fußballer und die mussten ausgerechnet am Kerwesonntag zu ihren Spielen antreten. Nachdem im Jahr 2023 das 111. Kerwejubiläum noch ganz groß gefeiert wurde, stand bei der Straußbubenvereinigung ein Generationswechsel an. Mit der Unterstützung von altgedienten Mitgliedern hielten diesmal wenigstens die „Straußmääde“ die lange Beeder Kerwetradition am Leben. Ein Kompliment an die jungen Damen!  Schon am Freitag gab es sozusagen als „Warm Up“ für die nächsten Tage in der Sporthalle einen Schlagerabend mit „Harald und Myriam“ Am Samstag wurde dann in der Sporthalle fetzige Musik geboten unter dem Motto „Party on the Rocks“. Ebenfalls am Samstag fand nebenan beim Turnverein ein sehr einladender, stimmungsvoller Herbstmarkt statt. Zahlreiche Stände mit vielen Dekoartikeln, Schmuck, Holz- und Töpfereien und Kinderkleidung lockten zahlreiche Besucher an. Höhenpunkt der Kerb war am Kerwesonntag der traditionelle Umzug durch Beeden. Der war zwar weniger attraktiv wie in den Vorjahren, konnte aber dank des Engagements der „Straußmääde“ immerhin stattfinden. Nach zwei erlebnisreichen Stunden mit viel nettem Publikum am Wegesrand war das Ziel, das Beeder SV-Sportheim, erreicht. Unter dem Jubel der Straußjugend und mit Rufen wie „die Beeder Kerb soll lääwe“, wurde der Kerwestrauß am Sportheim befestigt. Kerwepfarrer Kevin Keller beleuchtete unter dem Beifall der erstaunlich vielen Zuhörer das Dorfgeschehen und wusste dabei manch munteres Anekdötchen zu erzählen. Nach der „Kerweredd“ und auch am Montag zum Frühschoppen spielte der bekannte Alleinunterhalter Harald Keller am und im Sportheim auf. Für leckeres Kerweessen und immer frisch gezapftes Karlsberg Bier sorgte die SV-Wirtin Natalie mit ihrem netten Theken- und Küchenteam. Auch die kleinen Kerwegäste kamen auf ihre Kosten. Die hatten auf einem kleinen Kinderkarussell ihren Spaß. Eine echte Gaudi war ein Schießstand, der von den Erwachsenen in Anspruch genommen wurde. Am Kerwedienstag hieß es in Beeden dann „Ramba-Zamba bei den Hasen“. Das Hasenheim hatte zum traditionellen Heringsessen mit Livemusik eingeladen. Das Lokal war bis auf den letzten Platz gefüllt. Alt und Jung vereint durch das leckere Heringsangebot. Auch die Straußjugend war gekommen um die „Beeder Kerb“ auch an ihrem letzten Tag gebührend zu feiern. Traditionell wurde die Kerb dann am Mittwoch „beerdigt“. 

Die „Straußbuwe unn Straußmääde“ zogen mit Fackeln durch den Stadtteil und trugen symbolisch die Kerb zu Grabe. Im Sportheim wurden noch einmal Heringe serviert und so klang die diesjährige Beeder Kerb gemütlich aus. © Heinz Hollinger

 



Bilder: Heinz Hollinger
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