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“Klappe auf“ - das Herbstferienprojekt 2021

?Kinderzentrum Erbach

Die saarländischen Schul-Herbstferien erstreckten sich in diesem Jahr vom 18. bis 29. Oktober. Auch dieses Jahr bot das Caritas Kinderzentrum Homburg Eltern die Möglichkeit, ihre Kinder in der Charlottenburger Straße von Janine Niedenzu-Brünner und Andreas Kreutzer, den Leitern der Einrichtung, von 11 Uhr morgens bis 17 Uhr in spannenden Themenworkshops betreuen zu lassen. In der ersten Woche bauten die Kinder von montags bis mittwochs das bis dahin noch nicht fertig gestellte Modelhaus der “KiZ-Bude“ fertig. Die KiZ-Bude soll im kommenden Jahr ein echtes kleines Haus werden, das dann kommendes Jahr auf dem neu abgesteckten Gelände des KiZ stehen wird. Am Donnerstag der ersten Ferienwoche startete der erste Workshop zum Projekt “Klappe auf“ im Caritas-Ferienprogramm mit dem Titel “Internet-Ritter“. Jonas Deitert von der Organisation “kijufi“, Landesverband Kinder- und Jugendfilm Berlin e.V. kam von Berlin aus ins schöne Saarland gereist und erarbeitete mit den Kindern wichtige Inhalte zur Social-Media-Nutzung, Prävention gegen Cybermobbing und das Erkennen von sogenanntem “hate-speech“ im Internet.

Den Kindern wurde vermittelt, was sie gegen Mobbing und Abgrenzung tun können. Es wurden generelle Handlungsmöglichkeiten aufgezeigt, was jede/r Einzelne tun kann, wenn einem im Internet etwas derartiges begegnet. Auch wurde gezeigt, wo und wie man so etwas meldet und wie man merkwürdige Dinge im Netz zu diesem Themenfeld überhaupt erkennen kann. Dies wird heutzutage (leider) immer wichtiger für junge Heranwachsende! Freitags war dann nochmal “offener-Treff“ zum Spielen, Basteln, Spaß haben und “chillaxen“ wie die Kids es zu Neudeutsch heute nennen. Nach einem langen Wochenende ging es erst wieder am Dienstag weiter mit dem “Klappe auf“-Projekt. Der Aufbauworkshop hierzu trug den Titel “Empowerment“ (also “Stärkung“) mit Lara Nonhoff und Anne Ritter. Behandelt wurden Kinderrechte, der aktuelle Stand dazu und die Frage, welche Möglichkeiten Kinder haben. Es wurde darauf hingearbeit, die Kinder noch mehr zu sensibilisieren und - wie der Titel “Klappe auf“ ja schon vermuten läßt - sollte noch ein Kurzfilm in dieser Woche gedreht werden, zu dem sich die Kinder aus relevanten Themen eines aussuchen durften. Zur Auswahl standen: Rassismus, Diskriminierung und Mobbing. Die Wahl der teilnehmenden Kinder fiel auf das Thema “Mobbing“. Von Mittwoch bis Freitag kam Robert Dobe zu Besuch, ein Filmcoach und Filmproduzent aus Berlin – wiederum von der Organisation “kijufi“. Mittwochs startete die Ideenfindung und die Ausarbeitung des Drehbuchs mit den Kindern. Die einzelnen Szenen wurden erarbeitet, die Rollen wurden verteilt und es gab eine Einweisung in die technische Ausrüstung wie Kamera und Mikrofon. Donnerstag war dann der Hauptdrehtag und freitags wurden die fehlenden Szenen ergänzt. Es gab noch vereinzelt Interviews mit den Kindern zum Thema Mobbing, die in den Kurzfilm integriert werden sollen. Während der Workshops und der Dreharbeiten gab es für´s Personal und die Helfer im KiZ auch immer viel zu tun, es wurde nämlich oft zur Mittagszeit gekocht, um die Heranwachsenden auch energetisch gut versorgt zu wissen. Janine zum Beispiel hat unzählige Paprikas gewaschen und geschnitten, Salat zubereitet und die Chicken Nuggets und der Kartoffelbrei gingen unaufhörlich vom Backofen und dem Herd auf die Teller und ab in die Mägen. Wer viel arbeitet, muss nunmal auch gut essen, um sich zu stärken! Die Rundumversorgung war auch mit Zwischensnacks wie Tee, frischem Obst und Plätzchen gewährleistet - und wer oft im KiZ ist weiß auch, dass zum Beispiel die Chistina und auch die Michelle so einiges verputzen können! So auch die leckere Butter-Spekulatius-Tiramisu mit Vanille-Mascarpone-Creme obendrauf und selbstgemachtem Bananen-Apfelmus. Die feste Filmtruppe bestand aus 8 äußerst harmonischen Teilnehmern im Alter von 10 bis 16 Jahren (6 Mädels, 2 Jungs). Die Kids haben sich allesamt freiwillg dazu entschieden, beim Film mitzumachen. Für die Umsetzung von öffentlichkeitswirksamen Arbeiten bekamen sie 500 Euro zur Verfügung gestellt - also einen Werbe-Etat. Hiermit können die Kids z.B. Handzettel drucken lassen, sind somit imstande, ein Kino anzumieten um ihren Eltern, Geschwistern, Freunden, aber auch Persönlichkeiten der Stadt sowie Lokalpolitikern ihren eigenen Kurzfilm angemessen präsentieren zu können. Förderer des Projektes sind neben “kijufi“ unter anderem das Kinder- und Jugendhilfswerk sowie das Ministerium für Frauen, Soziales und Gesundheit. Der Film soll später auch auf dem Youtube-Kanal von “kijufi“ veröffentlicht werden.Weitere Informationen auf www.klappeauf.org. Diese besondere Art der Herbstferiengestaltung ist dem unermüdlichen Einsatz des Caritas Kinderzentrum-Teams geschuldet, sowie allen ehrenamtlichen Helfern, “Bufdis“ (mal googlen was das heisst…), Freunden und Verantwortlichen des KiZ!

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