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„DigitalPakt Schule“ wird aktuell auch in Homburg umgesetzt

Kosten liegen bei rund 620.000 Euro / Förderung beträgt 90 Prozent

Mit der Verwaltungsvereinbarung (VBL) „DigitalPakt Schule 2019 – 2024“ wollen Bund und Länder für eine bessere Ausstattung der Schulen mit digitaler Technik sorgen. Leitlinie ist, dass Technik und IT-Infrastruktur in Schule und Unterricht im Dienst der Pädagogik stehen müssen. Digitale Technik soll einen Beitrag zur Weiterentwicklung und Qualitätsverbesserung von Unterricht leisten. Gleichzeitig unterstützt das Investitionsprogramm medienbezogene Schul- und Unterrichtsentwicklungsmaßnahmen an den einzelnen Schulstandorten. Dies gilt auch für den Schulstandort Homburg, an dem die Stadtverwaltung Homburg für die Grundschulen zuständig ist. Konkret sind dies fünf Schulen mit sieben Standorten, bei denen es sich in zwei Fällen um Dependancen handelt. Die zuständige Beigeordnete Christine Becker zeigte sich mit dem aktuellen Stand der Umsetzung zufrieden und lobte vor allem die gute Zusammenarbeit innerhalb der Verwaltung. So sind mit Sabrina Zwing aus dem Schul- und Sportamt, die EDV-Abteilung von Vera Donauer-Dilk und auch die Kämmerei involviert. Hier ist vor allem der Fachmann für die Beantragung von Fördermitteln, Jürgen Weber, zu nennen. Wie Jürgen Weber und Sabrina Zwing berichten, begannen die ersten Berechnungen und Arbeiten für die Planung schon 2019, die ersten Schritte zur Antragstellung der Fördermittel liegen nun auch schon gut ein Jahr zurück. Letztlich hat auch die Corona-Situation an den Schulen für Verzögerungen gesorgt. Weber betont auch, dass neben der eigenen EDV-Abteilung auch die GEW an den Medienkonzepten, den Planungen für die notwendige Infrastruktur sowie der Beschaffung der Endgeräte beteiligt war.

Zu den Basisinvestitionen, um den DigitalPakt umzusetzen, gehören konkret der Aufbau, die Erweiterung und die Verbesserung der digitalen Vernetzung, ein schulisches Wlan, die Präsentationsgeräte wie Beamer, interaktive Tafeln, Abspiel-, Wiedergabe und Interaktionsgeräte sowie zugehörige Steuerungsgeräte. Dazu kommen Arbeitsgeräte sowie in begrenztem Umfang Laptops, Notebooks und Tablets. Der Förderhöchstbetrag für die Kreisstadt Homburg aus der Förderrichtlinie zum Investitionsprogramm DigitalPakt Schule Saarland für die Zeit bis 2024 beträgt insgesamt 705.813 Euro. Darüber berichtete Sabrina Zwing kürzlich auch im Ständigen Vergabeausschuss des Stadtrats. Die Höhe des zustehenden Förderbudgets setzt sich zusammen aus einem Basisbetrag und einem standortbezogenen Zuschlag. Der Basisbetrag setzt sich aus einem schulformspezifischen Sockelbetrag in Höhe von 30.000 Euro je Grundschulstandort und einem schülerabhängigen Betrag (Zahl der Schülerinnen und Schüler x 310 Euro) zusammen. Weiter berichtete Sabrina Zwing über die auf die einzelnen Grundschulstandorte entfallenden Kosten laut Kosten- und Finanzierungsplan. Diese sehen wie folgt aus:

Grundschule Bruchhof:                                    93.448 Euro

Grundschule Einöd inkl. Beeden:                   125.548 Euro

Grundschule Langenäcker:                           117.256,50 Euro

Grundschule Luitpold:                                    114.085,50 Euro

Grundschule Sonnenfeld inkl. Kirrberg:        171.997 Euro

 

Gesamt:                                                         622.335 Euro.

Mit diesem Gesamtbetrag schöpft die Stadt Homburg den Förderhöchstbetrag von 705.813 Euro nicht ganz aus, berichtet die Beigeordnete Christine Becker. Da insgesamt 90% der Kosten gefördert werden, sofern diese innerhalb des Förderhöchstbetrags liegen, kommen auf die Stadt gut 62.000 Eigenmittel zu. Für die erfolgreiche Antragstellung mussten entsprechend der Förderrichtlinie von den Grundschulen jeweils Medienkonzepte erstellt werden, die den Einsatz der Medien im Unterricht beschreiben sowie die medienbezogene bzw. digitale Schul- und Unterrichtsentwicklung darlegt. Diese Konzepte mussten dem Landesinstitut für Pädagogik und Medien (LPM) vor Antragsstellung vorgelegt werden. Bei Erstellung der Anträge wurde auf eine flächendeckende und einheitliche Ausstattung geachtet. Da auch die Zustimmungen zum vorzeitigen Maßnahmenbeginn für die einzelnen Grundschulstandorte vorliegen, kann beispielsweise in die derzeit durchgeführten Arbeiten an der Grundschule Sonnenfeld die Installation von digitalen Tafeln integriert werden.

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