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Sichere Versorgung mit hoher Qualität

Trinkwasser in Homburg

Die saarländischen Wasserversorgungsunternehmen und das saarländische Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz  informieren in diesem Jahr in einer gemeinsamen Kampagne unter dem Motto „TrinkWasSaar“ über ihre Arbeit und über den Schutz unseres Grundwassers. Die Stadtwerke Homburg beteiligen sich an der Aktion und weisen zum Tag des Wassers am 22. März auf die aktuelle Situation vor Ort hin: Im Durchschnitt verbraucht eine Homburger Bürgerin bzw. ein Homburger Bürger 107 Liter pro Tag, und somit deutlich weniger als im Bundesdurchschnitt. Der Verbrauch ist in den letzten Jahren konstant geblieben, nachdem er zuvor bei rund 120 Litern lag. „Das Bewusstsein unserer Kundinnen und Kunden für den sorgsamen Umgang mit Trinkwasser ist deutlich gewachsen. Ebenso benötigen unsere Kunden in der Industrie und im Gewerbe in den letzten Jahren weniger Wasser. Damit können wir in den nächsten Jahren auf eine gute Grundlage zu einer sicheren Trinkwasserversorgung blicken. Natürlich gilt es angesichts des Klimawandels unser Wasser und insbesondere unsere Grundwasserreserven zu schützen.“, betont Frank Barbian, Geschäftsführer der Stadtwerke Homburg, anlässlich des „Tag des Wassers“ am 22. März.

Wie sieht es an heißen Sommertagen mit der Trinkwasserversorgung in Homburg aus? Dazu erläutert Peter Becker, der als Abteilungsleiter der Stadtwerke Homburg für die Trinkwassernetze und Anlagen sowie für die Netze in der  Erdgasversorgung verantwortlich ist: „Unsere Kunden müssen sich keine Sorgen um die Sicherheit der Trinkwasserversorgung machen. Auf bis zu 10.000 Kubikmeter steigt der Trinkwasserverbrauch unserer Kunden an heißen Tagen. Er liegt damit um ein Drittel über dem Jahresdurchschnitt. Unsere Kapazitätsgrenze liegt bei 14.000 Kubikmetern an Trinkwasser am Tag. Es gibt also keinen Versorgungsengpass. Allerdings sollte man für den Garten, wenn es geht, Regenwasser statt Trinkwasser nutzen und nach Möglichkeit nicht den Rasen mit Wasser aus der Leitung sprengen“. Im Hinblick auf die Versorgungssicherheit verweist Peter Becker auf gute Voraussetzungen durch die Natur: „Wir gewinnen unser Trinkwasser ausschließlich aus tiefen Grundwasservorkommen im Bundstein. Deshalb wirken sich Trockenphasen nicht unmittelbar auf die Verfügbarkeit aus. Wichtig ist eine ausreichende Grundwasserneubildung im Frühjahr, Herbst und Winter. Derzeit liegt die  Trinkwasserentnahme unterhalb der Grundwasserneubildung. An dieser Stelle kann ich natürlich nicht sagen, wie es in den nächsten Jahren aussehen könnte,  wenn Regenmengen durch den Klimawandel weiter dauerhaft niedriger werden. Darum gilt: Trinkwasser sinnvoll verwenden und nicht verschwenden.“ Die Stadtwerke Homburg verweisen auf die hohe Qualität des Trinkwassers, das als kühle Erfrischung direkt aus dem Wasserhahn genießbar ist. Mehr als 60 Grenzwerte sind in der Trinkwasserversorgung einzuhalten. Durch regelmäßige Probeentnahmen überwachen die Stadtwerke Homburg diese Werte ständig. Das Homburger Trinkwasser liegt im Härtebereich „weich“ und wird nicht gechlort. Deshalb empfehlen die Stadtwerke Homburg, nur die geringste Menge an Waschmitteln zu verwenden, die von den Herstellern angegeben werden.

Wie kommt das Trinkwasser in die Haushalte?

In Homburg stammt die Trinkwasserförderung aus den 18 Brunnen der Stadtwerke ausschließlich aus Grundwasser. Zwei Wasserwerke (in der Brunnenstraße am Stadtpark in Homburg und in Kirrberg) sorgen für die Aufbereitung des Trinkwassers. Insgesamt 7 Hochbehälter stehen für die Wasserversorgung zur Verfügung. Zusätzlich betreiben die Stadtwerke Druckerhöhungsanlagen, um Trinkwasser in höher gelegene Ortsteile und Aussiedlerhöfe zu bringen.  Sie befinden sich in Schwarzenbach, Einöd, der Universitätsklinik, in Jägersburg und in Altbreitenfelderhof.

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