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Schüler der Robert-Bosch-Schule spendeten für die Kinderpalliativstation von Professor Gottschling

Spendenlauf trotz Pandemie

rotz der widrigen Umständen der Pandemie haben Schüler und Schülerinnen der Robert-Bosch-Schule in Homburg mit ihren Sportlehrerinnen Frau Szebeny und Frau Bauer sowie mit dem Orga.-Leiter Herr Ruf einen Spendenlauf organisiert und durchgezogen. Coronabedingt stellte man den Spendenlauf etwas um, da sich die Kinder ja fast nicht treffen konnten. Man legte einen Zeitraum von 6 Wochen fest und die Kinder konnten insgesamt 60 Minuten laufen. Ihren Lauf absolvierten die Kids immer 10 min vor dem Sportunterricht und in dieser Zeit konnten sie so weit laufen, wie sie es schafften. Auf diese Art und Weise erliefen die Kinder der Robert-Bosch-Schule 1000 Euro. Wer diese schöne Summe erhalten sollte, darüber konnten die Kinder selbst entscheiden. Über drei Möglichkeiten, von „Rettet das Huhn, über die Flutopfer und Kinderpalliativstation“ konnten sie abstimmen, wer ihr “erlaufenes” und gespendetes Geld erhalten sollte. Und sie entschieden sich für die Kinderpalliativstation von Professor Gottschling an der Uni Homburg.

Zudem haben Kinder der Robert-Bosch-Schule in Homburg in der Vergangenheit schon mehrere soziale Projekte und Institutionen unterstützt. Stolz erzählte uns die Schulleiterin Barbara Neumann, dass „ihre“ Kinder sehr hilfsbereit sind. Sie sind echt gut!  Zur Spendenübergabe in der Cafeteria begrüßte die Schulleiterin einige ihrer Schülerinnen und Schüler sowie Professor Sven Gottschling, Kinderarzt mit Schwerpunkt Kinder-Hämatologie und Onkologie und den Zusatzbezeichnungen Palliativmedizin im Universitätsklinikum Homburg. Sie erzählte kurz, dass man sich trotz der widrigen Umstände durch die Pandemie, zu einem Spendenlauf - wenn auch in einem speziellen Modus - entschieden hat. Denn gerade in dieser schweren Zeit wollten die Kinder auch in diesem Jahr einen Beitrag leisten, um jemanden zu helfen und zu unterstützen und dies mit ihrer Spende. Frau Neumann fügte an, dass Sie stolz auf „Ihre Kinder bzw Schüler“ ist, denn wenn es ums Helfen oder um Unterstützung geht, sind sie immer ganz weit vorne! Professor Sven Gottschling begrüßte ebenfalls die Vertretung der Kinder und erzählte ihnen ein wenig über die Ambulanz und die Station, in denen lebensbegrenzend erkrankte Kinder und Erwachsene versorgt werden. Ein ambulantes Team aus Ärzten und Schwestern fährt auch zu sterbenskranken Kindern nach Hause, um sie dort zu versorgen. Sven Gottschling erzählte weiter, dass an der Uni Homburg der Bau eines Kinderhospitzes in Planung sei. Warum ihm das Thema Kinder so wichtig ist, hat drei Gründe. Denn zum Einen hat er selbst vier Kinder, zum Zweiten ist er Kinderarzt und zum Dritten gibt es viele betroffene schwerst- und sterbenskranke Kinder. Viele Ideen und Unterstützungsangebote, um den kleinen und großen Patienten etwas Linderung zu verschaffen, die Professor Gottschling mit seinem Team haben, werden nicht von den Krankenkassen bezahlt, sondern müssen durch Spenden gestemmt werden. Daher freue er sich sehr über die tolle Spende der Kinder, die sie bei ihrem nicht ganz normalen Spendenlauf gesammelt haben. Und er versicherte, dass man für jeden Euro sehr dankbar ist und jeder einzelne Euro bei den betroffenen Kindern ankommt! Stellvertretend für alle Läufer und Spender bedankte sich Sven Gottschling bei Robert Wöbeking dem Schülersprecher und Überbringer des Betrages, den er ihm in einem kleinen Schatzkästchen überreichte.

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