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Bedarf an FGTS und Grundschulplätzen wird in Frage gestellt

Ein Schulneubau für Einöd?

Obwohl weder verlässliche Daten zur Schülerentwicklung noch zum Bedarf der Plätze in der Freiwilligen Ganztagsschule vorliegen, zeichnet sich offenbar als Trend derzeit ab: Weder der beabsichtigte Umbau der Schulturnhalle noch die vorgesehene Aufstockung des FGTS-Anbaus an der Grundschule Einöd reichen offenbar aus, um mittelfristig die notwendigen Kapazitäten zu schaffen. Im Raum steht deshalb offenbar auch die Überlegung eines Schulneubaus. Diese Informationen gaben nach jüngsten Planungsgesprächen die Beigeordnete Christine Becker und der SPD-Stadtrat Daniel Neuschwander im Ortsrat Einöd. Dieser wollte in seiner jüngsten Sitzung einen Sachstand zur Grundschule und zur FGTS haben.
 
Während sich Michael Banowitz vom Bauamt mit Verweis auf die laufenden Planungen und nicht öffentlich geführten Diskussionen zurückhielt, stillten Becker und Neuschwander den Wissensdurst des Ortsrates mit immer mehr kleinen Schlückchen. Aktuell versuche die Kreisstadt den Bedarf an allen Schulen, mit Blick auf den gesetzlichen Anspruch auf Ganztagsbetreuung ab 2026,  zu ermitteln. Wie berichtet, stellt dies alle Kommunen vor große Probleme, weil vielfach die Schulgebäude um- und angebaut werden müssen.

Dafür gebe es aber bald entsprechende Förderprogramme, so die Beigeordnete. Grundlage seien dann aber möglichst verlässliche Schülerdaten, die eben derzeit mit Hochdruck ermittelt würden. Unabhängig davon steht bereits fest, dass in Einöd bereits in diesem Jahr eine weitere FGTS-Gruppe eingerichtet werden muss. Dort rechnet man mit 20 weiteren zu betreuenden Kindern. Wie Becker erläuterte, soll hierzu der FGTS-Anbau aufgestockt werden. Die Feuerwehr habe sich angeboten, dass sie für die Dauer der Baumaßnahmen im Gerätehaus Ausweichräumlichkeiten zur Verfügung stelle, wofür sich der Ortsrat bedankte. Becker: „Was wir jedenfalls sagen können ist, dass ab Sommer für alle Schüler ein FGTS-Platz zur Verfügung stehen wird.“ Im letzten Jahr hatte es noch so ausgesehen, dass das Thema FGTS vorläufig geschoben werden müsse, weil die Finanzmittel für Maßnahmen an der Sonnenfeldschule benötigt wurden. Nun hat das Thema aber eine eigene Dynamik bekommen und immer mehr Fördermöglichkeiten tun sich auf. Neben dem Bedarf an FGTS-Räumen, hat die Grundschule auch Bedarf bei den Klassenräumen. Hierzu war geplant, die Schulturnhalle umzubauen um entsprechende Räume herzurichten. Auf diese Lösung hatte man sich geeinigt, nachdem festgestanden hatte, dass weder das Dach ausgebaut noch ein Anbau errichtet werden können. Wegen der Besiedlung von Neubaugebieten und neu entstandenen Wohnhäusern hat sich der Bedarf aber gänzlich im Stadtteil geändert, was Ortsvorsteher Dr. Karl Schuberth keinesfalls überrascht. Er hatte darauf schon vor vielen Jahren hingewiesen, dass man mit einem Mehrbedarf an der Grundschule Einöd kalkulieren müsse. Dieser Fall ist nun eingetreten, und zwar gleich so, dass offenbar sämtliche Pläne über den Haufen geworfen werden müssen und möglicherweise auch ein Neubau Thema sein wird. Bis eine brauchbare Lösung gefunden wird, würden sich die Ortsräte aber auch mit Containern-Lösungen zufriedengeben. Diese Anregung kam mehrfach und aus unterschiedlichen Richtungen der Runde. Das Thema Grundschule ist ein Dauerbrenner-Thema in Einöd und wird es auch noch eine Weile bleiben. In der Sitzung war auch der Skulpturenweg Thema. Hier wünscht sich der Ortsrat von der Grünflächenabteilung einen Plan, wie man die Bereiche zwischen den Sockeln bepflanzen kann. Bäume kommen wegen des Ausgrabungsfeldes nicht in Betracht.

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